22.10.2020

Sippenführer*innenfahrt - früher und heute

DAMALS - 1995: Die allererste Sippenführer*innenfahrt des PBMV nach Hassela in Schweden! Wir wohnten 2 Wochen in dieser Holzkothe. Wir schliefen auf Rentierfellen, und in der Mitte der Kothe gab es einen schönen großen Feuertisch. Erst nach ein paar Tagen entdeckten wir zufällig die Erdsauna. In einem schneebedeckten Hügel zwischen der Kothe und dem Fluss fanden wir eine Holztür, die wir freischaufelten. Dahinter verbarg sich eine winzige Sauna, in der man nur gebeugt stehen konnte. Der Ofen funktionierte hervorragend und so konnten wir nun jeden Tag nach dem Skilaufen saunen. Da wir uns vorher nur mit Schnee gewaschen hatten, waren wir glücklich, nun auch in den Fluss springen zu können. Selbstverständlich erst, nachdem wir die dicke Eisdecke aufgehackt hatten...⁠

HEUTE - 22 Jahre später Sippenführer*innenfahrt nach Norwegen. Pause auf dem Weg von Abisko zurück nach Kattegat. An den Birken ist ganz gut zu sehen, dass es für Februar mit um die 0°C eigentlich viel zu warm ist. Aber das ist natürlich für eine Pause sehr angenehm, deswegen sitzen wir auch alle so ruhig da. Abends dann die Hütte und dann immer weiter Ski fahren.⁠

Was ist eine Sippenführer*innenfahrt?⁠

Bei einer Sippenführer*innenfahrt sind die ehrenamtlichen Gruppenleiter*innen des Pfadfinderbundes M-V für zwei Wochen gemeinsam unterwegs. Jedes Jahr in den Winterferien gibt es Fahrten in den Süden nach Korsika, Spanien, Sizilien oder in den hohen Norden zum Ski fahren nach Norwegen, Finnland oder Schweden. Es gibt auch noch anspruchsvollere Fahrten, z.B. nach Marokko oder den Iran. Weitere Infos findest du unter www.pbmv.de

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