17.07.2020

Corona und eine Internationale Jugendbegegnung in Estland. Das geht?

Alle Teilnehmer*innen sagen: "Definitiv!"

Trotz der erhöhten Hygienevorkehrungen startete am 17. Juli eine 8-köpfige Jugendgruppe aus Mecklenburg-Vorpommern nach Estland. Die erste Überraschung erwartete die Gruppe bereits am Flughafen - denn in Estland herrscht keine Maskenpflicht. Nach einer Nacht in einer Turnhalle in Tallinn, fuhr die Gruppe nach Nova, einem kleinen Dorf nahe der estländischen Ostseeküste, dass bei allen Teilnehmenden sofort Heimatgefühle weckte. In Nova traf die Jugendgruppe aus Mecklenburg-Vorpommern auf 18 weitere Jugendliche aus Italien, Polen, Frankreich und Estland. In den folgenden, sonnenreichen Tagen wurde Estland zu Fuß, per Fahrrad und auf dem Wasser erkundet. Die 2 km entfernte Ostsee war jeden Morgen Ziel für den täglichen Morgensport. Bei sportlichen Aktivitäten wie Kanufahren, Wikingerboot und Wasserfootball hatte die internationale Jugendgruppe viel Spaß. Neben den zahlreichen sportlichen Aktivitäten lernten sich die Jugendlichen bei gemeinsamer, gemeinnütziger Arbeit näher kennen. Beispielsweise beim Sammeln des schmalblättrigen Weidenröschens, aus dem Tee für ein Altenheim hergestellt wurde. Paintball oder auch der Besuch in einem Kletterpark, der nach einer 20km langen Anfahrt per Fahrrad erreicht wurde, brachten besonders viel Spaß. Als die Teilnehmenden aus MV am Donnerstagvormittag wieder nach Hause fuhren, hatten alle ein lachendes und ein trauriges Auge und jede Menge toller Erinnerungen an eine schöne Zeit.

Du hast auch 'ne Story? Erzähl sie uns gerne: Hier!